FDP – nie mehr liberal?

Die Lage in der Partei ist unübersichtlich. Es lässt sich kaum noch merken, wer denn schon so alles zurückgetreten ist, wer noch nicht und wer zwar nicht zurücktritt, aber dafür auch nicht mehr kandidiert. „Der Westerwelle geht also, die Pieper wohl auch. Und wie war das bei der Homburger?“. Man könnte dieses fiktive Zitat im Moment um fasst beliebig viele Namen erweitern und dann anhand dessen zu dem Schluss kommen, dass die Krise der Freien Demokratischen Partei wohl kaum noch größer werden könnte. Aber da sollte man sich mal nicht zu früh freuen.

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Kandidatur für Landesvorsitz der Jungliberalen Aktion Sachsen angekündigt.

Auf dem Kreiskongress der JuliA Erzgebirge am 27.11.2010 habe ich bekanntgegeben, dass ich vor habe, für den Landesvorsitz des Landesverbands Sachsen der Jungen Liberalen zu kandidieren.

Die Ankündigung erfolgt sehr früh, da ich vor dem Wahlkongress am 19. und 20. Februar 2011 das Gespräch mit den Mitgliedern der einzelnen Kreisverbände suchen möchte. Mir ist wichtig, dass im Endeffekt der Kandidat mit dem besten Konzept gewählt wird, insofern ist es notwendig, den Kreisverbänden das eigene Konzept vorzustellen und darüber zu diskutieren.

Für meine Kandidatur habe ich mir sehr bewusst einen Zeitpunkt ausgewählt, der nicht von in naher Zukunft stattfindenden Land- oder Bundestagswahlen überschattet wird. Die Zeit zwischen den Wahlen ist die Zeit, in der man einen Verband gestalten kann. Das weiß ich aus eigener Erfahrung, denn als meines Wissens nach inzwischen dienstältester Kreisvorsitzender innerhalb der Jungliberalen Aktion habe ich beide Zeiten erlebt. Davon abgesehen liegt es wohl in meiner Natur, dass in Zeiten des Wahlkampfes nicht im Büro sitzen will, auf irgendwelchen Tagungen und Vorstandstreffen. Nein, im Wahlkampf gehöre ich an die Plakatiermaschine oder an den Wahlkampfstand.

florianendt on twitter